Wenn du mit dem Spiel im Karton groß geworden bist, kommst du so schnell rein.
1. Lern den Bildschirm erst gegen Bots
Die Regeln fühlen sich nach einem Zug vertraut an. Für den Bildschirm brauchst du ein, zwei Partien. Fang mit Spielend lernen an, zehn Minuten gegen zwei leichte Bots mit Coach, oder mit einer Partie Gegen Bots auf Normal.
Was du in dieser ersten Partie finden solltest:
- Deine Hand, deine Notizen und das Fallprotokoll liegen auf dem Handy in Tabs oben am Bildschirm.
- Tipp einen Ort an, um zu laufen. Das Spiel nimmt den kürzesten Weg und zeigt, wo du landest. Pro Zug einmal Rückgängig.
- Das Verhör-Fenster öffnet sich in der Mitte des Bildschirms, sobald du in einem Ort stehst.
2. Lass den Notizzettel die Buchhaltung machen (am Anfang)
Am echten Tisch ist sauberes Notieren die halbe Miete. Online kann die Notizhilfe deine eigenen Karten, jede gezeigte Karte und jedes „keine Karte“ direkt eintragen.
Nutz sie, solange du die Oberfläche lernst. Dann probier eine Partie ohne. Wer selbst Buch führt, bekommt mit, was in den Zügen der anderen passiert, und genau daher kommen die besten Schlüsse.
3. Lies das Fallprotokoll, nicht die Gesichter
Zu Hause siehst du vielleicht, wie ein Freund grinst, wenn du die richtige Karte nennst. Online fällt das weg. Dafür hält das Fallprotokoll alles der Reihe nach fest: wer was gefragt hat, wer keine Karte hatte, wer wem eine Karte gezeigt hat.
Zwei Gewohnheiten ersetzen das Gesichterlesen:
- Schau nach jeder Frage, wer gepasst hat. Wer keine Karte hat, hat keine der drei. Das ist geschenkte Information, auch im Zug eines anderen.
- Scroll vor der Anklage zurück. Im Protokoll steht der Zug, den du vergessen hast.
4. Behalte die Uhr im Blick
Züge haben einen Timer, standardmäßig 45 Sekunden, und für die Wahl der Karte, die du zeigst, hast du 15 Sekunden. Klingt knapp. Ist es nicht, wenn du in den Zügen der anderen vorausplanst.
- Entscheide, wo du hinwillst, bevor du würfelst.
- Wenn jemand anderes fragt, schau auf deine Hand: Hast du zwei der drei Karten, welche würdest du lieber zeigen?
Im privaten Raum kann der Gastgeber den Timer auf 30, 45 oder 60 Sekunden stellen oder für eine entspannte Runde mit Freunden ausschalten.
5. Halt das Tischgespräch kurz
Einen Text-Chat am Tisch gibt es noch nicht, nur vier schnelle Reaktionen. Das ist Absicht. In einem Deduktionsspiel kann ein beiläufiger Kommentar eine Karte verraten, und eine lange Nachricht hält alle auf.
Eine Reaktion nach einem dramatischen „niemand konnte eine Karte zeigen“ sagt alles, was gesagt werden muss.
6. Spiel mit den Leuten, mit denen du spielen willst
Für den Karton musstet ihr alle in einem Raum sein. Online kannst du:
- einen privaten Raum öffnen und den Code an Freunde schicken, egal wo sie wohnen,
- dich an einen offenen Tisch setzen, mit wem auch immer gerade da ist, und nach einer Minute füllen Bots freie Plätze,
- oder um zwei Uhr nachts gegen Bots spielen, wenn sonst keiner wach ist.
Noch ein Unterschied: Online kann niemand spicken. Die Karten teilt das Spiel aus, gezeigte Karten erscheinen nur beim Fragenden, und das Versteck bleibt zu, bis jemand anklagt.
Neu bei den Regeln? Fang mit der Spielanleitung an.


